Willkommen im Holliger
Ein ehemaliges Industrieareal ist einem lebendigen, neuen Berner Wohnquartier gewichen. Heute pulsiert auf dem Areal der ehemaligen Kehrichtverbrennungsanlage ein neuer Quartierteil mit rund 300 Wohnungen, spannendem und teils unkonventionellem Gewerbe und zahlreichen Gemeinschaftsräumen. Verbunden durch einen gemeinschaftlichen Hof und einen kleinen Bach, leben heute in den fünf Häusern der fünf gemeinnütziger Berner Bauträger rund 380 Erwachsene und 180 Kinder.
«Zämeläbe» im Holliger
Der Holliger ist ein lebendiger Ort für dich und mich. Fünd der sechs gemeinnützigen Bauträgerinnen haben je ein Gebäude mit unterschiedlichem Charakter gebaut, ein Gebäude ist noch in Planung, was zusammen ein Ganzes ergibt: die Siedlung Holliger. Im Innenhof und in den Gemeinschafträumen sind Begegnungen zwischen Bewohnenden aller Häuser möglich und der Siedlungsverein Holliger gestaltet das Zusammenleben, den Aussenraum und die Gemeinschafträume massgeblich mit.
Nützliche Dienstleistungen sind im eigenen Haus oder direkt nebenan im Nachbargebäude zu finden: ein Kindergarten, eine Kita, einen Quartierladen, gastronomische Angebote sowie ein bunter Mix an Kleingewerbe.
vielfältig
In der Siedlung Holliger besteht ein vielfältiges Angebot an preisgünstigen Mietwohnungen und Geschäftsräumen für verschiedenste Menschen und Lebensformen. Ob Einzel-, Familien- oder Gemeinschaftshaushalte – hierfinden alle nebeneinander Platz und können miteinander drinnen und draussen in Kontakt treten.
partizipativ
Es ist uns wichtig, Mitwirkungsmöglichkeiten zu schaffen. Wir bieten den Bewohnenden und Gewerbetreibenden die Möglichkeit, ihr Quartier und die Gemeinschaftsflächen in der Siedlung mitzugestalten. Mit dem Engagement aller, tragen wir zu einem lebendigen und wertschätzenden Quartierteil bei.
verbindend
Die Siedlung Holliger ist durchlässig und fügt sich in seine Nachbarschaft ein: in das gesamte Quartier und auch in die Stadt Bern. Als Begegnungs- und Treffpunkt dienen der Quartierplatz, der grosszügige grüne Hof, und ein Gemeinschaftstraum. Verschiedene Geschäfteund ein vielfältiges Dienstleistungsangebot verschaffen dem Stadtteil zusätzliche Lebens- und Aufenthaltsqualität.
nachhaltig
Umweltfreundliche Energie und Bauweise, reduzierte Parkplatzanzahl sowie eine fussgänger:innen- und velofreundliche Gestaltung tragen mit dazu bei. So freuen sich beispielsweise alle Velofahrenden der Velostadt Bern über die grosse Veloeinstellhalle mit rund 200 Abstellplätzen. Auch für Biodiversität ist gesorgt: Nebst verschiedenen Biodiversitätsflächen, bestehen auf den Dächern der Siedlung zahlreiche Nistplätze für Mauersegler.
Ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt in der Siedlung
Die sechs Bauträgerinnnen, zusammengeschlossen in der Infrastrukturgenossenschaft Holliger ISGH, gründeten den Siedlungsverein. Dieser ist an die Bewohnerinnen und Bewohner vom Holliger übergeben. Der Siedlungsverein hat zum Ziel, das Zusammenleben in der Siedlung zu fördern, den Aussenraum mitzugestalten sowie die Nutzung und Gestaltung der Gemeinschafträume zu definieren und zu verwalten. Die Nutzung der Räume kann sich dabei im Verlaufe der Zeit ändern, z.B. von einer Werkstattüber einen Party keller bis hin zu einem Ruhe- und Bewegungsraum. Der Siedlungsverein kann nach Absprache und mit entsprechendem Leistungsvertrag auch weitere Aufgaben übernehmen (z.B. die Aussenraumpflege).
Die sechs Wohnbauträgerinnen
Baugenossenschaft Aare Bern
Die BG Aare wurde 1921 durch den Zusammenschluss der Stadt Bern mit stadtbernischen Handwerkern gegründet und hat als erstes an der Tscharnerstrasse günstige Wohnungen für Angestellte der Verkehrsbetriebe erstellt. Ab den 70er- Jahren hat sich die BG Aare auf die Erstellung und den Betrieb von Alterseinrichtungen spezialisiert. Nach fast 20 Jahren ohne Bautätigkeit wurden ab 2005 wieder neue Projekte geplant, realisiert und erfolgreich in Betrieb genommen. Die BG Aare strebt bei der Realisierung neuer Geschäftsaktivitäten einen hohen Eigenständigkeitsgrad an und will ihren Genossenschafterinnen und Genossenschaftern zu Marktpreisen Aufträge anbieten.
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Baugenossenschaft Brünnen-Eichholz
Als gemeinnützige Berner Wohnbauträgerin entwickelt die Baugenossenschaft Brünnen-Eichholz neuen Wohn- und Lebensraum zulangfristig tragbaren Bedingungen und wirkt aktiv in der Quartierentwicklung mit. Mit rund 2000 Wohnungen zählt die Genossenschaft zu den grössten Baugenossenschaften der Stadt Bern. Unser Handeln ist dabei gemeinwohlorientiert und nachhaltig. Mit unserem Angebot stabilisieren wir den Wohnungsmarkt seit über 65 Jahren bewusst und leisten mit guten und preiswerten Wohnungen einen Beitrag zur Sicherstellung des bedarfsgerechten Wohnungsangebotes in der Stadt Bern. Als Baugenossenschaft entwickeln wir erfolgreich Neubauten und betreiben grosse Überbauungen mit einer guten Durchmischung und einer hohen Nutzervielfalt. Dabei fördern wir lebendige Quartiere und tragen zu einer hohen Wohn- und Lebensqualität bei. In unserem Engagement verstehen wir uns als selbstbestimmte Partnerin der Stadt Bern und tragen die Wohninitiative der Stadt in den wesentlichen Punkten mit.
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Eisenbahner-Baugenossenschaft Bern
Die 1919 gegründete Genossenschaft besitzt in Bern, Zollikofen und Zuchwil bereits heute rund 650 Wohnungen, die sie in erster Linie an aktive und pensionierte Mitarbeitende der Konzerne SBB, Post und Swisscom, der EBG Bern sowie von öffentlichen Verwaltungen und des öffentlichen Verkehrs vermietet. Bei der EBG Bern ist jede Mieterin und Mieter auch Genossenschafter:in und hat dadurch ein Mitbestimmungsrecht. Die Liegenschaften der EBG Bern wurden in den letzten Jahren umfassenden, grosszyklischen Sanierungen unterzogen. Der Abschluss dieses Prozesses ermöglicht der EBG Bern sich nun vermehrt der Neuerstellung von Liegenschaften zuzuwenden.
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FAMBAU Genossenschaft
Die FAMBAU wurde 1945 von einem halben Dutzend handwerklicher Genossenschaften gegründet mit der Absicht, möglichst vielen, auch kinderreichen Familien angenehmen und gesunden Wohnraum mit modernem Komfort zu möglichst günstigen Mietzinsen zu bieten. Heute ist die FAMBAU die zweit grösste Wohnbaugenossenschaft der Schweiz und verwaltet über 3`000 Wohneinheiten, davon 2`600 in eigenem Besitz. Mit 40 fest angestellten Mitarbeitenden werden die Mietenden betreut und die Liegenschaften bewirtschaftet. In den letzten Jahren stand die Sanierung und Erneuerung und damit der langfristige Werterhalt der älteren Liegenschaften im Vordergrund. Mit Neubauten und geeigneten Zukäufen will die FAMBAU weiterhin Immobielen dem spekulativen Markt enziehen und ihre gemeinnützigen Ziele verfolgen.
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Genossenschaft Warmbächli
Die Genossenschaft Warmbächli hat das alte Lagerhaus an der Güterstrasse 8 im Areal der ehemaligenKehrichtverbrennungsanlage umgebaut und sich dabei zum Ziel gesetzt, ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltigen Wohn- und Arbeitsraum für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen zu schaffen. Die Planung – wie auch heute der Betrieb –erfolgt mit viel Freiwilligenarbeit, unterstützt von der Geschäftsstelle. Mehr Informationenfinden Sie direkt auf der Website der Genossenschaft Warmbächli.
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NPG AG für nachhaltiges Baues
Nachhaltiges, partizipatives und gemeinnütziges Bauen sind die Grundpfeiler der npg AG. Basis ihrer Aktivitäten ist die Nachhaltigkeit in sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Hinsicht. Die Partizipation der Mietenden mit einer partiellen Selbstverwaltung wird über einen Hausverein mit Selbstverwaltungsvertrag gewährleistet. Nach der Siedlung Burgunder in Bümpliz (erste autofreie Siedlung der Schweiz), realisiert die npg AG im Holliger ihr zweite sautofreies und selbstverwaltetes Hausprojekt. Das dritte Projekt im Gurzelen-Areal in Biel ist zurzeit in Planung.
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